In der Imkerei steht die Gewinnung des Honigs sicher an erster Stelle. Doch auch andere Produkte wie Wachs, Pollen, Propolis und Weiselfutter kann man gewinnen. Bienengift hat eine therrapeutische Bedeutung. Ich gewinne das reine Bienenwachs mit einem großen Sonnenwachsschmelzer, in dem bis zu acht Rähmchen Platz finden.
Bienen schwitzen das Wachs an den bauchseitigen Hinterleibsringen in kleinen Schuppen aus.
Wachs wird zum Bau der Wabenzellen benützt. Verwendung findet Bienenwachs zur Herstellung von Kerzen und in der Pharmazeutik, in der Kosmetik und als Isoliermittel in der Industrie. Künstler greifen zum Wachs beim Modellieren von Batiken. In früheren Zeiten schrieb man auf Wachstafeln. Der Biosektor hat Bienenwachs sozusagen neu entdeckt, vor allem für die Behandlung von Holzmöbeln in Form von Imprägnierung und Politur.
Kerzen aus reinem Bienenwachs sind nicht nur schön anzuschauen, sie verbreiten auch einen angenehmen Duft.
Pollen:
Bienenpollen dienten den Menschen schon in Zeiten der alten Kulturvölker als Elexier für ein langes und gesundes Leben – und als natürlicher Jungbrunnen.
Die Pollen (der von den Bienen befruchtete Blütenstaub), bleiben an den Beinen der Bienen kleben und werden so in den Bienenstock transportiert. Dort abgestreift und gesammelt dienen die Pollen den Larven und Ammen des Bienenvolkes als wertvolle Nahrung.
In den Bienenpollen enthalten sind sämtliche Nährstoffe, die auch der Mensch zum Leben braucht, von Mineralstoffen, über Vitamine und Enzyme bis hin zu den Proteinen.
Allgemein erhöhen sie die Energie und wirken Ermüdungserscheinungen entgegen. Die Abwehrkräfte werden gestärkt, der Cholesterinspiegel gesenkt – was als Prävention gegen koronare Erkrankungen von entscheidendem Vorteil sein kann.
Gelee Royale:
Gelee Royale ist der Königinnenfuttersaft der Bienen. Die Königin ernährt sich ausschließlich von diesem Elixier.
Dank seiner Einnahme vermag sie täglich so viele Eier abzulegen, wie ihrem eigenen Körpergewicht entsprechen.
Die Ammenbienen bereiten ihr diesen Futtersaft, indem sie sehr viel Pollen fressen und somit ihre Drüsen zur Produktion anregen.
Aber auch jede Arbeitsbiene erhält diesen Futtersaft in den ersten drei Lebenstagen nach ihrer Geburt. Drohnenlarven bekommen sogar besonders viel davon gefüttert. Gelee-Royale hat also auch die Funktion von Babykost im Bienenstaat. Die kleine Bienenlarve wächst dank dieser außergewöhnlich guten Nahrung sehr stark
•Propolis / Kittharz
Propolis
•Propolis, auch Kittharz genannt, ist ein Pflanzenprodukt, welches von Bienen weiterverarbeitet wird. Es ist mit Düsensekreten der Bienen angereichertes Harz von Knospen der Laubbäume, Nadelbäume, Sträucher, den die Bienen als Reparatur,- Schutz,- Isolationsstoff verwenden. Propolis heisst im Griechischen „vor der Stadt“ und bedeutet, dass Propolis ein Schutzmittel für das Bienenvolk, gegen jegliche Art von Angreifern ist: vor Bakterien, die Krankheiten hervorrufen und auch vor Kleintieren, die in den Stock eindringen, getötet werden und dann mit Propolis einbalsamiert werden, um mögliche Infektionen zu vermeiden
Gift:
Bienengift wird von den weiblichen Bienen (Arbeiterinnen und Königin) ab dem Alter von 14 Tagen in der Giftdrüse produziert und in der Giftblase (0,3 mg/Biene) gespeichert. Der Bienenstachel besteht aus zwei Stechborsten, die in einer Stachelrinne verlaufen und in ihrem Zentrum einen Kanal bilden durch den das Gift fließt. Die Stechborsten können wie zwei Sägemesser gegeneinander bewegt werden. Bei einem Bienenstich in Säugetierhaut reißt die Giftblase aus der Biene und ein Muskel pumpt das Gift in den „Feind“. Außerdem markieren Alarm- Duftstoffe das „Ziel“ und animieren andere Bienen zum Angriff auf den Feind. Bienengift wird in der Medizin zum Beispiel bei Rheuma eingesetzt. Die Gewinnung erfolgt mittels mechanischer oder elektrischer Reizung der Bienen, die sie stimuliert, das Gift abzuspritzen
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Źródło: Nicht nur Honig






