Archive Grudzień 2011

Varroabehandlung mit Hindernissen

31 grudnia, 14:20, by admin

Umgestürzter Baum versperrt den Weg

Umgestürzter Baum versperrt den Weg

Im Moment mache ich bei all unseren Bienenvölkern die Winterbehandlung gegen Varroa (siehe auch hier). Aber manchmal legen sich einem dabei — im wahrsten Sinne des Wortes — Hindernisse in den Weg.

Bei einem der letzten Winterstürme muss dieser alte Baumveteran umgestürzt sein.

Da wir zwar kein geländegängiges Auto haben, ich aber (noch) relativ geländegängig bin ;-) , konnte ich natürlich auch diesen Bienenstand ordnungsgemäß gegen die Varroamilbe behandeln.

Und es gibt Gutes zu berichten: Noch leben alle Bienenvölker und sehen auch kräftig und gesund aus :-) .

In den nächsten Wochen müssen wir hier allerdings noch einmal mit der Motorsäge hin, um den Weg wieder freizuräumen. Sonst gibt es spätestens im Mai Probleme, wenn die vielen erntereifen Honigzargen nach Hause gebracht werden wollen ;-) .

Wir wünschen allen Imkerkollegen und Lesern dieses Blogs einen guten Rutsch ins neue Jahr und volle Honigtöpfe für das Jahr 2012.

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Wabenhonig die unbekannte? Köstlichkeit

27 grudnia, 19:20, by admin

Wabenhonig

Wabenhonig

Normalerweise bekommt man Wabenhonig nur im Reformhaus oder im Internet-Versandhandel. Und hier erhält man überwiegend Wabenhonig aus Neuseeland.

Seit ca. 2 Jahren verkaufen wir jedoch deutschen, sehr leckeren Wabenhonig.

Dieses Jahr haben wir deutlich mehr Nachfrage nach unserem Wabenhonig. Kommen die Kunden auf den Geschmack? Verwunderlich wäre es nicht.

Wabenhonig ist — wie der Name schon sagt — der von Menschenhand unbearbeitete Honig in der Wabe, so wie die Bienen ihn sammeln. Es sind noch etwas mehr Pollen in der Wabe, als im geschleuderten Honig und der Wachs ist auf der Oberfläche teilweise mit etwas Propolis überzogen. Dies beeinflusst natürlich auch den Geschmack.

Unser Wabenhonig wird nicht aus Mittelwänden hergestellt, sondern die Bienen bauen ihn im Naturwabenbau. So hat man keine dicke, störende Mittelwand und auch keine Rückstandsproblematik im Wachs.

Ich finde, dass der Wabenhonig einen etwas intensiveren Geschmack hat, als der geschleuderte Honig. Woran das liegt mag — ich weiß es nicht. Ob die große Oberfläche, die der Honig in der Schleuder hat, den Geschmack beeinflusst, kann ich nur vermuten.

Was macht man denn nun mit dem Wabenhonig? Manche essen ihn direkt mit dem Löffel, andere legen ihn in Scheiben auf das Brot. Viele wissen nicht, was sie mit dem Bienenwachs aus der Wabe machen sollen. Auf dem Brot wird er selbstverständlich mit gegessen und auch nicht als störend empfunden. Wer die Wabe „löffelt“ kann den Wachs herunter schlucken oder ihn wieder ausspucken. Früher wurde Wabenhonig als Kaugummi gekaut.

Bienenwachs kann übrigens ohne Probleme gegessen werden und wird z.B. bei Süßigkeiten als Trennmittel eingesetzt.

Auf unseren Märkten können Sie gerne die Köstlichkeit Wabenhonig probieren.

Lassen Sie es sich schmecken.

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Weihnachtsgeschenk – oder zu früh gefreut?

24 grudnia, 00:20, by admin

Starkes Volk bei Winterbehandlung

Starkes Volk bei Winterbehandlung

Wie in den letzten Jahren erfolgt bei uns auch dieses Jahr die Winterbehandlung der Bienenvöker gegen die Varroamilbe mit 3,2 % iger Oxalsäure-Lösung. Eine Träufelbehandlung mit Oxalsäure wirkt nicht in die Bienenbrut, deshalb müssen die Bienenvölker dazu brutfrei sein.

Weil es hier noch gar nicht richtig streng gefroren hat und im Moment sogar schon wieder etwas wärmer wird, hatte ich da so meine Zweifel und habe lieber mal stichprobenartig kontrolliert. Und keine Brut gefunden. Also ging es direkt los mit der Winterbehandlung.

Begonnen habe ich mit dem Bienenstand auf unserer Obstwiese. Hier hatte ich die meisten Sorgen wegen einer hohen Varroabelastung und hier hat es auch im letzten Jahr sehr hohe Völkerverluste gegeben. Aber ich würde positiv überrascht :-) . Alle Völker sehen richtig gut aus, fast noch stärker als im Spätsommer. Selbst die “kritischen Kandidaten” machen einen sehr guten Eindruck. Vielleicht konnten sie sich im langen und schönen Herbst 2011 noch einmal richtig gut entwickeln?

Im Moment gibt es bei uns weihnachtlichen Dauer-Nieselregen :-( und so werden unseren anderen 3 Bienenstände direkt nach Weihnachten behandelt. Aber trotzdem freue ich mich jetzt schon mal (vorsichtig), dass es unseren Bienenvölkern in diesem Winter anscheinend richtig gut geht :-) . Obwohl ich weiß, das erst im März Bilanz gezogen wird ;-) .

PS:
In letzter Zeit habe ich übrigens mehrfach die Meinung gehört, das man doch lieber mehrmals mit Oxalsäure bzw. Bienenwohl behandeln soll, dafür aber schon im Herbst anfängt und die Menge auf 8 ml pro Volk und Behandlung reduziert. Hier mache ich jedoch lieber keine Experimente und halte mich an die Broschüre Varroa unter Kontrolle von der Arbeitsgemeinschaft der Institute für Bienenforschung. Die ist zwar schon etwas älter, aber zur Träufelbehandlung mit Oxalsäure immer noch aktuell. Hier wird eine Einmalbehandlung im brutfreien Zustand mit 30-50ml empfohlen. Lediglich die Dosierung haben wir im Laufe der Zeit von 3,5% Oxalsäure auf 3,2% Oxalsäure reduziert, weil sich mittlerweile herausgestellt hat, dass diese Lösung ebenso gut wirkt, aber etwas bienenverträglicher ist.

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Bezirk pflanzt neue Linden für uns

22 grudnia, 18:00, by admin

Seit den letzten Wahlen zum Abgeordnetenhaus am 18.  September 2011 haben wir mit Oliver Igel (SPD) im Berliner Bezirk Treptow-Köpenick einen neuen Bezirksbürgermeister. Igel war schon vor den Wahlen sehr an Bienen und der Imkerei interessiert und hat z. B. die Bezirksverwaltung angewiesen, Flächen für landlose Imker auszuweisen, die keinen eigenen Garten haben.

Seit dieser Woche werden die Straßenränder rund um unsere Imkerei mit neuen Bäumen bepflanzt. Es sind auch Linden dabei. Das mag nun aber nicht nur am neuen Bezirksbürgermeister liegen, sondern auch daran, dass das Siedlungsgebiet Uhlenhorst im nächsten Jahr 100 Jahre alt wird.  Jedenfalls freuen wir uns für unsere Bienen über die neuen Nektarspender.

Damit unsere Bienen auch in Zukunft satt werden, pflanzen diese Gärtner Lindenbäume rund um unsere Imkerei.

Kerzen gefragt wie nie

22 grudnia, 18:00, by admin

Zwei Tage Weihnachtsmarkt in einem Kurort in Brandenburg liegen hinter uns. Der Samstag war nicht gut. Es nieselte und der Zuspruch war mäßig. Besser war dann der Sonntag. Da drängelten sich die Leute auf dem Markt. Die Nachfrage nach Kerzen und anderen Wachserzeugnissen war sehr groß. Normalerweise laufen sie nicht so gut. Besonderes Interesse fanden unsere Anhänger.

Damit die Kunden sehen, dass unsere Kerzen auch wirklich gut und lange brennen, stellen oder hängen wir 2 Laternen mit dicken brennenden Wachskerzen auf. Das sorgt außerdem für weihnachtliche Stimmung.

Unsere Kerzen brennen gut und verbreiten eine schöne Stimmung.

Futterkranzprobe und Amerikanische Faulbrut

15 grudnia, 04:00, by admin

Die Amerikanische oder auch Bösartige Faulbrut ist eine Erkrankung der Bienenbrut. Sie wird durch das Bakterium Paenibacillus larvae larvae ausgelöst und zersetzt die Bienenbrut in eine fadenziehende Masse. Die Amerikanische Faulbrut kann sich durch widerstandsfähige Sporen an der Biene, im Honig bzw. Futter und an der Beute seuchenartig ausbreiten.

Aus diesem Grund muss schon der bloße Verdacht einer Faulbruterkrankung dem Amtsveterinär gemeldet werden. Dieser ordnet dann bei stark befallenen Völkern die Abtötung an. Leicht befallene Völker dürfen manchmal saniert werden. Zusätzlich dazu wird ein Faulbrut-Sperrbezirk eingerichtet. Alle in diesem Sperrbezirk stehenden Bienenvölker werden kontrolliert und dürfen bis zur Aufhebung des Sperrbezirks nicht abgewandert werden.

Obwohl die Varroamilbe sehr viel mehr Bienenvölker tötet als die Amerikanische Faulbrut ist eine Faulbrutbefall das Schreckgespenst eines jeden Imkers. In Krefeld hat es schon seit mehreren Jahrzehnten keinen Faulbrutfall mehr gegeben (wohl aber in Nachbarstädten). Trotzdem hat jeder Angst davor und auch wir lassen unsere Bienenvölker alle 2-3 Jahre untersuchen.

Jedes Jahr werden vom Imkerverband Rheinland ca. 1500 Futterkranzproben zur Früherkennung der Amerikanischen Faulbrut gesponsert. Diese 1500 Futterkranzproben werden nach einem Mitgliederschlüssel auf die einzelnen Vereine verteilt und dieses Jahr haben wir wieder daran teilgenommen. So haben wir — zusätzlich zum jährlichen Gesundheitszeugnis — die Sicherheit, dass unsere Völker frei von Amerikanischer Faulbrut sind bzw. können rechtzeitig eingreifen, sollte es einmal zu einem Befall kommen.

In diesem Jahr kam die Aufforderung zur Probennahme relativ spät und uns ist es gerade noch Anfang Oktober — an einem sonnigen und warmen Tag — gelungen, die Proben zu ziehen. Hierzu wurde in 6 Völkern unseres Bienenstandes direkt oberhalb des Brutnestes ein gehäufter Teelöffel Futter entnommen, so dass insgesamt der Probenbecher gut gefüllt war.

Diese Sammelprobe haben wir an das Bieneninstitut in Mayen geschickt, wo sie auf Sporen des Bakteriums Paenibacillus larvae larvae untersucht wurde. Ende November kam dann das Ergebnis. Zum Glück negativ — d.h. es waren keinerlei Faulbrutsporen in unseren Völker zu entdecken :-) .

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Endspurt auf Geschenke: Heimathonig im WDR

13 grudnia, 21:40, by admin

Keine Lust auf Socken, Krawatten oder Parfums, die im Schrank landen? Wir und der WDR auch nicht… In der Sendung “Servicezeit” stellte der WDR gestern Abend originelle Geschenkideen vor: lustige Abflussstöpsel, Ziegen- und, ja! natürlich unsere schönen Bienenpatenschaften aus verschiedenen Regionen Deutschlands!

Originelle Geschenkideen in der “Servicezeit” des WDR >>

Wer jetzt noch behauptet, er hätte keine guten Ideen für Weihnachten gehabt, ist selbst schuld!

Honig köstlich und gesund

10 grudnia, 02:40, by admin

Es ist schon wieder 5 Wochen her seit der Honigprämierung 2011 in Köln-Auweiler. Natürlich haben wir dort nicht nur unsere Gold- und Silbermedaillen in Empfang genommen, sondern auch sehr interessante Vorträge gehört. Und es gab dort auch einen großen Buchstand mit ganz vielen Imkerbüchern :-) .

Da gehen wir selbstverständlich nicht ohne Buch nach Hause ;-) . Fürs Kochen ist bei uns Harald zuständig und deshalb haben wir direkt 2 Bücher mitgenommen, die sich mit Honig und Honigrezepten beschäftigen:

Honig köstlich und gesund von Renate Frank

Eine Beschreibung des Buches von Harald findet Ihr hier.

Kochen mit Honig von Friedgard Schaper

Auch dieses Buch hat Harald schon beschrieben.

So, jetzt hoffe ich darauf, dass Harald vor Weihnachten noch das eine oder andere Rezept ausprobiert ;-) und das vielleicht für Euch ein Weihnachtsgeschenk dabei ist.

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Honig im KaDeWe

10 grudnia, 02:40, by admin

Neulich in Berlin im Kaufhaus des Westens (KaDeWe): Natürlich haben wir uns als Erstes in der Feinkostabteilung umgeschaut ;-) . Eine riesige Auswahl der erlesensten Köstlichkeiten :-) . Was hier wohl an Honig angeboten wird?

Mehrere Regale voll mit den verschiedensten Honigsorten und Honiggläsern waren zu bestaunen. Neben den  verschiedenen Auslandshonigen wurden auch ein Lindenhonig und ein Edelkastenienhonig im Glas des deutschen Imkerbundes (D.I.B) angeboten. Zu einem stolzen Preis von 9,98 € bzw. 11,98 € das 500 g Glas. So viel würde ich auch gerne mal für ein Glas Honig bekommen ;-) .

Nicht so gut fand ich, das einige der im Regal stehenden Honige bereits anfingen zu schichten. Hierbei trennt sich eine flüssige Phase vom Honig ab und bildet oberhalb des festen Honigs eine flüssige Schicht. Schlecht gerührt oder zu lange und zu warm gelagert? Auf jeden Fall kein Qualitätsmerkmal!

Gut gemacht haben es die Berliner Imkerkollegen: Ein individuelles und schönes Etikett mit einem lokalen Bezug, der Angabe des Stadtteils, in dem der Honig geerntet wurde und dem Namen des Imkers. Das wirkt sehr ansprechend und macht Berlinern und Touristen Lust zu kaufen. Zur Nachahmung empfohlen!

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Die besten Bienenbilder des Jahres 2011 – Teil 1

05 grudnia, 01:20, by admin

Eigentlich müsste an dieser Stelle jetzt die Bienenweide des Monats November erscheinen. Bei dem schönen und sonnigen Wetter in diesem November waren die Bienen auch in den wärmeren Mittagsstunden unterwegs. Sie haben hauptsächlich die noch blühenden Phaceliafelder beflogen und auch noch reichlich Phaceliapollen gesammelt. In den letzten Kurznachrichten aus unserer Imkerei habe ich davon berichtet.

Ansonsten blüht bei uns überhaupt nichts mehr, was die Bienen nutzen könnten. Deshalb gibt es jetzt hier im November und Dezember eine Wahl zum besten Bienenfoto des Jahres :-) .

Bitte bewerte jedes Bild mit einem Klick auf die Sterne. Bitte pro Bild nur einmal klicken. Die 3 am höchsten bewerteten Bilder jeder Runde kommen in die Endausscheidung zur Wahl des besten Bienenbildes 2011.

Über viele Teilnehmer würden wir uns sehr freuen.

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