Archive Sierpień 2011

Apfelernte – 2. Teil

28 sierpnia, 02:40, by admin

In diesem Jahr war unsere Apfelernte klasse. Wir haben ca. 1,3 t Äpfel gepresst und 565 l erstklassigen Apfelsaft daraus erhalten. Das sind 113 Pakete BAG-IN-BOX zu je 5 l. Die Äpfel waren von unserer Obstwiese und zum Teil auch von der Streuobstwiese, die der NABU in Meerbusch-Ilverich angelegt hat. Zu dritt hat die Aktion [...]

Müll an unserer Wiese

28 sierpnia, 02:40, by admin

Leider sind wir wieder mal von einem Ferkel heimgesucht worden. Mehrere Bildschirmgehäuse und einen Kühlschrank hat ein Unbekannter an unserer Wiese abgeladen. An den ganzen “Kleinkram” wie McDoof-Tüten oder leere Flachmänner haben wir uns schon fast gewöhnt. Diese Sachen sammeln wir regelmäßig ab und entsorgen sie über die Mülltonne. Aber dies übersteigt die Kapazität unserer [...]

Bienen unterwegs ins Springkraut

28 sierpnia, 02:40, by admin

Seit Tagen kommen die Bienen an unserem Bienenstand in Meerbusch-Lank mit einem weißen Abzeichen auf ihrem Thorax heim. Irgendwo im Flugradius muss das Indische Springkraut (Impatiens glandulifera) blühen. Das Indische Springkraut ist ursprünglich im Himalaya beheimatet und gelangte als Zierpflanze nach Europa. Schon bald ist es jedoch aus den Gärten entkommen und mittlerweile fast überall [...]

Apfelernte

25 sierpnia, 16:00, by admin

Die Äpfel auf unserer Obstwiese sind schon reif – 2 Wochen früher als im letzten Jahr. Aufgrund des warmen und sonnigen Frühjahrs konnten die Bienen alle Apfelblüten bestäuben und unsere Apfelernte ist gigantisch . Auf unserer Obstwiese haben wir ca. 20 verschiedene Apfelsorten. Hauptsächlich haben wir Mostäpfel angepflanzt, nur einige wenige Tafeläpfel. Wenn die frühen [...]

Was machen die mit meinem Honig?

25 sierpnia, 16:00, by admin

Besuch bei einem Kunden mit eigenem Etikett. Eine Reihe von Kunden wollen den Honig, den sie aus unserer Imkerei beziehen, nicht mit unserem Aufkleber. Das hat Vorteile: Diesen Honig gibt es dann nur bei ihnen und kann von Kunden nicht mit anderen verglichen werden. Es lassen sich damit auch höhere Preise erzielen, d. h. konkret in der Regel 5 € für ein 125-Glas.

Normalerweise liefern wir den Honig verkaufsfertig und dann stimmt auch alles, denn wir haben die Technik und das Wissen dafür. Wenn ein Kunde den Honig lose möchte, um ihn selbst abzufüllen, dann kommen schon Zweifel auf, ob er das auch richtig macht. Die Zweifel sind berechtigt, wie ich heute sehen musste, denn auf den ersten Blick erkenne ich, dass wo 125 Gramm draufsteht, nur 100 bis 11o Gramm drin sind.   Das Glas soll auch nur 3 € kosten. Dann doch lieber uns machen lassen, 5 € nehmen und alle sind glücklich.

Verschwundene Bienen gefunden

25 sierpnia, 16:00, by admin

Auch das gibt es in Berlin: Ein Imker schaut in seine Beute und alle Bienen sind weg. Nur wo sind sie hin? Vielleicht entrückt oder doch nur aufgrund des Milbendrucks abgehauen?

Heute haben wir einen 500g-Schwarm an einem ECE-Einkaufszentrum in Hohenschönhausen eingefangen. Das könnte so ein verschwundenes Bienenvolk gewesen sein. Er hing an einem Rohr unter dem First einer dieser Garagen, in der die Einkaufswagen aufbewahrt und gegen einen Chip ausgelöst werden können. Die Center-Leitung hatte für mich eine Haushaltsleiter genau unter die Bienentraube gestellt. Schon beim ersten Draufschauen fallen mir Milben auf, die auf der Trittfläche ganz oben liegen. Die Bienen machen überhaupt einen ganz elenden Eindruck. Immer wieder fallen welche runter und bewegen sich ganz langsam. Es ist aber nicht das Paralyse-Virus sondern wahrscheinlich einfach nur der Hunger.

Zurück in der Imkerei erhalten die Bienen erst einmal eine Dusche mit Milchsäure und anschließend füttere ich sie. Und siehe da, sie werden gegen Abend richtig munter.   Wir nehmen die Bienen erst einmal in Quarantäne und entscheiden dann, was mit ihnen passieren soll.

“Regen lässt den Honig fließen”

23 sierpnia, 05:20, by admin

Der Sommer 2011 ist nass, zu kühl und irgendwie nicht besonders verlässlich für all diejenigen, die draußen was machen möchten. Ganz schön doof auch für die Bienen, so möchte man meinen, die beim häufigen Regen ja wohl kaum Nektar und Pollen sammeln können. Stimmt gar nicht! Unsere Heimathonig-Imker schleudern derzeit weiterhin sehr viel Honig, in vielen Regionen Deutschlands gar Rekorderträge. Grund: Wenn das Wetter nass und feucht ist, wird auch der Nektar in den Blüten flüssiger. Bienen haben es damit leichter, den flüssigen Nektar mit ihrem Rüssel aufzusaugen. (s. dazu Westdeutsche Zeitung vom 21. August 2011)

Und noch ein Gutes hat der feuchte Sommer: Wir können uns auf einen trockenen Herbst freuen! :)

Einige Imker zaubern schon köstliche neue Kreationen für die kommende Jahreszeit. So zum Beispiel Imker Schwaben aus dem Schwarzwald mit seiner raffinierten Spezialität Honig-Nüsse mit Calvados oder auch echtem Wabenhonig aus der neuen Ernte 2011. Und bei den Wetter-Kapriolen: Wie wärs, dieses Jahr schon mal vier Monate vorher an Weihnachten zu denken?

Die Holunderbeeren sind reif

23 sierpnia, 05:20, by admin

Letzte Woche habe ich sie schon gesehen, die reifen Holunderbeeren. Sie zeigen nach dem phänologischen Kalender den Beginn des Frühherbstes an. Der hat damit hier am Niederrhein bereits Mitte August begonnen. Und tatsächlich, trotz warmer Tage (und leider auch sehr viel Regen) ist es hier schon sehr herbstlich. Die Nächte sind schon deutlich kühler und [...]

Sächsische Wespe: Die letzten Mohikaner – positiver Abschluss

20 sierpnia, 18:40, by admin

Ein paar Arbeiterinnen sind noch übrig. Aber selbst als ich heute die Außenhülle entfernt habe, gab es keinen wirklichen Widerstand mehr. In den Zellen zeigten sich sehr wenige noch lebende Larven. Ansonsten ein paar vertrocknete. In der letzten Zeit hatten die Arbeiterinnen auch schon viele herausgeworfen. Das Volk hat seinen Zyklus praktisch abgeschlossen. Es hat [...]

Größere Mengen Futter rühren

19 sierpnia, 13:20, by admin

Wenn wir Imker schon einen Teil des Wintervorrats an Honig den Völkern entnehmen, müssen wir ihnen auch einen guten Ersatz liefern. In der Bienenpresse heißt es seit Jahren,  dass Fertigfutter das Maß der heutigen Dinge ist. Bei Bio ist das etwas anders. Zwar gibt es auch Bio-Fertigfutter, doch das ist entweder kaum zu bekommen oder es macht arm. Also müssen wir Zucker auflösen. Früher haben wir das in einem alten Waschkessel gemacht, doch der hatte ein so geringes Fassungsvermögen, dass es lange dauerte, bis die für 60 Völker plus Ableger erforderlichen Futtermengen bereitet waren.

So machen wir es heute: Wir lösen den Zucker in einem Wasserfass auf. Dazu schütten wir zuerst mit unserer Solaranlage erwärmtes heißes Leitungswasser in das Fass und dann den Zucker dazu. Um uns das mühsame Rühren zu ersparen, tauchen wir eine Schmutzwasserpumpe ein und lassen die einige Stunden den immer zäher werdenen Sirup pumpen. Dabei löst sich aller Zucker auf. Mit der Pumpe konnen wir dann auch das Zuckerwasser in Gefäße füllen. Diese transportieren wir dann zu den Bienenständen in Berlin und füttern unsere Bienen.

Sack um Sack Biozucker schütten wir in ein Regenfass, um mit Wasser Futter zu bereiten.

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