Archive → Luty 2011
Unsere neuen DIB-Etiketten sind da
Im November 2010 hatten wir die neuen DIB-Etiketten für unsere 500g Honiggläser bestellt. Wegen Lieferschwierigkeiten beim Papier konnte die Druckerei jedoch erst Ende Februar endlich unsere Etiketten ausliefern. Wir wussten schon nicht mehr, was wir auf unsere Gläser draufkleben sollten . Jetzt sind Sie endlich da. Auf den ersten Blick machen sie einen ganz guten [...]
Mäuse – gefrässige Untermieter
In Blumenzwiebeln – Freude fürs nächste Jahr pflanzen habe ich beschrieben, wie wir unsere Narzissen, Krokusse und Tulpen pflanzen und überwintern, um im Frühling dann in Beeten und Obstwiese unseren Bestand zu ergänzen. Gestern war es dann soweit: Wir haben den Winterschutz entfernt und wollten zur Tat schreiten. Doch oh Schreck: Fast alle Triebe waren [...]
Enttäuschend: Unknown Identity ohne Bienen
Am Anfang der Woche hatten wir uns eine Stunde lang in die Schlange am Kino International angestellt, um Karten für “unseren” Film, d.h. den Film mit Liam Neesen und Bienen aus meiner Imkerei zu sehen. Heute war es dann soweit. Der große Saal in der Urania war proppenvoll, der Film spannend, doch nach einer Stunde und diversen Rückblenden wird langsam klar: Der Kairos für die Rückblende mit Dr. Martin Harris’ Vater, Klein-Martin und meinen Bienen ist vorbei. Die Bienen kommen nicht mehr. Die Szene ist der Schere zum Opfer gefallen. Schade, schade, schade.
Einladung Jahreshauptversammlung 2011
Einladung Jahreshauptversammlung 2011
Filed under: Veranstaltungen
![]()
Sonnenblume honigte nicht
Nach desaströsen Wanderungen in die Sonnenblume haben wir in der vergangenen Saison darauf ganz verzichtet. Kein ganz falscher Entschluss, wie sich heute herausstellt. Ich lerne in der Nähe des Alexanderplatzes einen Imker aus Fürstenwalde kennen. Das ist östlich von Berlin. Der erzählt mir, dass er sich so gefreut habe, dass ein Landwirt in seiner Nähe Mais und Sonnenblume in Mischkultur anbaute. Das seien ganz tolle Sonnenblumen gewesen. Er habe sich so gefreut. Doch als er die Völker abernten wollte, sei so gut wie nichts drin gewesen. Dann habe er mit dem Landwirt gesprochen, der habe in der Sortenbezeichnung nachgeschaut. Über die Nektarproduktion sei nichts dringestanden, aber über den hohen Ölgehalt. An der Formel “Viel Öl = kein Nektar” ist also etwas dran. Früher war die Sonnenblume eine so ergiebige Tracht!
Noch mehr Geflügel bei Kohfinks
Winter ist so grausam. Der Garten ist wie ausgestorben. Wo’s vom Frühjahr bis in den Herbst summt, herrscht Stille. Das stört inzwischen auch die Imkerkinder, die sich auf der Grünen Woche in etwas größeres Geflügel verguckt haben. Ihr Wunsch: Hühner sollen ganzjährig unseren Garten beleben! Für Imker ist das eine gute Ergänzung zu den Bienen, sorgt doch das Federvieh dafür, dass varroabelastete Drohnenbrut in leckere Hühnereier umgearbeitet wird.
Vom Nachbar stammt der gute Ratschlag, lieber mal bei Bioland nachzufragen, wie sich Hühner mit den Bienen vertragen. Die 4 bis 5 Hühner sollen nämlich nicht zertifiziert werden. In einem Biobetrieb wie dem unserigen muss aber alles Bio sein. Konventionelle Tiere im Biobetrieb – das kriegt der Biokontrolleur garantiert einen Anfall. Bioland findet dann folgenden Ausweg: Da die Hühner die Privattiere der Kinder sind, gehören sie nicht zur Imkerei und damit auch nicht zum Betrieb.
Zum Apisticus-Tag nach Münster
Münster ist eine tolle Stadt. 7 Imker aus Neukölln und ich aus Köpenick gingen diese Wochenende auf Fernreise nach Münster in Westfalen zum Apisticustag der Landwirtschaftskammer NRW. Diese ist unheimlich rührig und immer wieder staune ich, was die Münsteraner für die ihnen anvertrauten Imker auf die Beine stellen. Neu ist z. B. ein Verkaufswagen, den sich Imkervereine ausleihen können. Vorbildlich sind regionalen Vermarktungsinitiativen unter dem Label “Honigland”. Interessant ist auch das Vortragsprogramm, von dem ich einen Teil zum Thema “Stadtimkerei” bestreite. Vieles meint man schon zu kennen, doch es gibt immer etwas, was man noch lernen kann. Dr. Christoph Otten (Mayen) berichtet z. B., in welch hohem Maß sich Sammelbienen in fremde Völker verfliegen. Von wegen Königinnentreue! Vaterlandlose Gesellinnen wäre treffender.
Den Sonntagnachmittag nutzen wir, um Münster anzuschauen. Im Friedensaal, wo 1848 der Westfälische Friede geschlossen wurde, fällt uns sofort das imkerliche Motiv auf einem Archivschrank auf. Dann werden wir noch Zaunzeugen einer Bischofsweihe. Gegessen haben wir auch gut, z. B. Grünkohl mit Kohlwurst und Kassler, Waffeln mit warmen Kirschen und Schlagsahne (gibt’s offensichtlich nicht nur im bergischen Land) – als Imker hat man einfach eine süße Ader.
Rotes Tuch “kaltgeschleudert”
In der aktuellen Ausgabe der ADIZ gibt es mehrere Leserbriefe zum Verwendung der Begriffe “kalt geschleudert” und “naturbelassen” auf Honiggläsern. Die Autoren – alles Imker – beklagen, dass es sich um Selbstverständlichkeiten handle, mit denen so geworben werde. Noch deutlicher wird der Imkerverein in Bad Schwalbach. Er poltert: “Die Werbung mit kaltgeschleudertem Honig ist ein Ärgernis für jeden ehrbaren Imker.”
Als Imker mag man das so sehen, wenn man vom Produkt her denkt. Wer aber sein Produkt – und das gilt nicht nur für Imkereiprodukte – erfolgreich verkaufen will, muss vom Kunden her denken. Da lauten die Frage: Was will der Kunde? Und der will “naturbelassenen” und “kaltgeschleuderten” Honig. Das steht so in der Studie “Imkerei 2000″ von Prof. Dr. V. Trommsdorff (TH Berlin). (Auszugsweise veröffentlicht in ADIZ 12/2001, hier S. 9).
Also: Imker, die mit “kaltgeschleudert” oder “naturbelassen” werben, liefern das, was Verbraucher wünschen. Imker, die das ablehnen, haben andere Imker im Blick. Die brauchen aber keinen Honig. Die haben selbst welchen.
Adulteraciones miel
-
¿Que són las plantas C3 y C4? Las plantas de grupo C3 son aquellas en las que el primer compuesto orgánico fabricado en la fotosíntesis tiene 3 átomos de carbono (fijan el anhídrido carbónico,CO2, en compuestos con tres átomos de carbono). Utilizan el ciclo fotosintético de Calvin. Si tuviera 4 átomos de carbono, sería una planta del grupo C4. Utilizan el ciclo Hatch-Slack.
-
Adulteraciones con plantas C4. Se realiza a partir de jarabes con alta concentración de fructosa que provienen del maíz y/o caña de azúcar. Se mezclan con la miel porque son más baratos. Aunque la fructosa es más cara que la glucosa, se prefiere adulterar/mezclar la miel con ésta, ya que si añadimos glucosa, provocaríamos un más rápida cristalización de la miel.
- ¿Cómo se detecta una adulteración con jarabe de maíz o caña de azúcar? Su adulteración se puede detectar estudiando una relación isotópica entre los átomos de carbono 13C/12C, con distintos valores entre plantas C3 y C4. Hasta un 7% de azucares añadidos podrían añadirse sin ser detectados, utilizando sólo este método.
- Adulteraciones con plantas C3. Las adulteraciones con sacarosa provenientes de la remolacha (C3) dificultan la detección. La miel posee de manera natural un porcentaje de sacarosa, del 5% para la mayoría de las mieles y en algunas hasta el 15%, como las mieles de espliego.
| Sacarosa (azúcar común) puede utilizarse para adultera la miel |

