Archive Sierpień 2010

Stadtimker-Buch wird in Kürze ausgeliefert

31 sierpnia, 12:20, by admin

Heute haben schon 3 Leute nachgefragt, wann denn das Buch “Bienen halten in der Stadt” lieferbar sei. Die Rückmeldung vom Verlag lautet: Das Buch ist seit dem 23.08. in der Produktion. Produktion heißt: Filmherstellung, Druck, Bindung und Auslieferung. Mit der ersten Auslieferung bekomme auch ich meine Autorenexemplare. Es kann sich wohl nur noch um wenige Tage handeln, bis es soweit ist.

Wabenerneuerung in unserer Imkerei

30 sierpnia, 07:00, by admin

Im Artikel “Spätsommerpflege – Bauerneuerung, Varroabehandlung und Einfütterung” habe ich ja bereits beschrieben, wie bei uns die Bauerneuerung erfolgt. 2 Wochen nach der Entnahme der alten Brutwaben und der ersten Futtergabe, sowie der ersten Sommer-Varroabehandlung schauen wir noch einmal nach den Völkern. Ist dann bei einem Bienenvolk der Futtertrog leer und die gegebenen Mittelwände sind [...]

Kundin kommt sogar aus dem Wedding

30 sierpnia, 07:00, by admin

In manchen Unternehmen hängt eine Weltkarte. Wo Kunden sind, steckt eine Nadel. Das könnten wir auch für Berlin machen. Da würden viele Nadeln z. B. in Köpenick, Charlottenburg, Wilmersdorf, Pankow und Spandau stecken und einige in Tempelhof, Steglitz, Schöneberg, Karow und Rudow.  Seit heute steckte auch eine Nadel im Wedding. 10 Jahre hat es gebraucht, bis wir dahin mal Honig verkauften. Die Kundin kam sogar aus dem Wedding zu uns gefahren und hat sich einmal quer durchs Sortiment eingedeckt.

Überhaupt ist das mit der Kundenverteilung ganz seltsam. In Prenzlauer Berg, Pankow und Buch werden große Mengen unseres Honigs verzehrt, nicht jedoch in dem genau in der Mitte liegenden Heinersdorf.

Stecknadelfrei bleiben Gatow, Tiergarten und Moabit.

Marktsaison beginnt wieder

30 sierpnia, 07:00, by admin

Wir wissen nicht, was unsere Bundespräsidentengattin morgens zum Frühstück isst, doch die Tätowierten von Marzahn mögen keinen Honig. Das ist die Erfahrung, die wir als Markthändler vor vielen Jahren beim “Marzahner Frühling”, einem großen Volksfest, gemacht haben. Seither haben wir um Stadtfeste im namensgebenden Teil des Köpenicker Nachbarbezirk einen großen Bogen gemacht.

Doch Marzahn möchte seinen Ruf verbessern und lädt zum “Treffpunkt M” ein. Eine ehemaligen Kollegin, die in die Stadtmarketing-Branche gewechselt ist, organisiert das Kulturevent und hat angefragt, ob wir mit einem Stand mit dabei sein könnten. Wir können es und so sind wir am 4. September wieder einmal in Marzahn.

Jetzt wird gefüttert

30 sierpnia, 07:00, by admin

Jetzt waren wir gerade einmal eine Woche in der Sommerfrische, da ist der Urlaub schon wieder herum und wir rennen wieder mit dem Futtereimer zu den Bienen. Die haben die erste Zuckerwasser-Gabe restlos weggeputzt. Insgesamt sind die Völker dieses Jahr besser im Schuss als im vergangenen. Die Futterpumpe funktioniert ganz prima.

Imkerkurse für Familien im Kloster

30 sierpnia, 07:00, by admin

Waldhonig ist beliebt, doch leider gibt’s den in Berlin und Brandenburg nicht. Also müssen wir ihn jedes Jahr zukaufen. Dazu fahren wir zu einem Biolandkollegen in der Nähe von Ulm. Auf dem Rückweg kommen wir am Kloster Roggenburg vorbei. Kulturinteressiert wie wir nun man sind, überkommt uns der innere Zwang, dem frisch renovierten Bau einen Besuch abzustatten.

Das wiederbelebte Prämonstratenser-Kloster hat eine angegliederte Familienbildungsstätte. Zu meiner Freude stehen auf dem Programm auch Imkerkurse für Familien. Tolle Idee! Auch auf dem Land ist die Imkerei kein Altmännerhobby mehr.

Jeder Imker gestaltet seinen Garten anders. Bei uns steht ein Bauwagen drin, bei diesem Imker ein barockes Kloster. Foto: PR

Futterpumpe gekauft

30 sierpnia, 07:00, by admin

Schon lange hatten wir vor, uns eine Futterpumpe zu kaufen, mit der Zucker in Wasser aufgelöst und aus unserem 1.000 -Liter Tank herausgepumpt werden kann. Die Allgäuer Festwoche in Kempten eröffnet uns dazu eine unerwartete Möglichkeit.

Wir haben uns dort einen ganzen Tag umgesehen und dabei auch einen Händler entdeckt, der wetterfeste Gartenmöbel und Wasserbecken teils mit Holzheizung aus Robinienholz anbot. Schön, wenn dieses tolle Holz eine so nutzbringende Verwendung findet. Als Imker in Berlin ist man ja immer in Erklärungsnot, wenn man sich für diesen so wunderschön blühenden und duftenden Baum stark macht.

Insgesamt ist die Festwoche so eine Art Grüner Woche. Sie hat zwar keine Blumenhalle, doch dafür bietet sie mehr Party für junge Leute, die ab 16.00 Uhr in Landhausmode das Gelände regelrecht überrennen.

Gartenfreunde aufgepasst! Kauft wetterfeste Bottiche aus Robinienholz!

Ein Schloss für Wespen

30 sierpnia, 07:00, by admin

Sicher fragen die Leute nach unserer Heimkehr aus dem Urlaub wieder:  “Wie war das Wetter?” Wir werden antworten: “Die meiste Zeit regnete es. Das war aber nicht so schlimm. Hauptsache das Wetter war während der Bienensaison gut. Dann durfte es im Urlaub auch mal schlechter sein.”

Bei schlechtem Wetter bietet sich ein Besuch von Neuschwanstein an. Das ganze Schloss  in schönster neuromanischer Bahnhofsarchitektur ist voller Schwäne. Keine Bienen! Dabei sind Bienen doch alte Symbole königlicher Würde. Aus imkerlicher Sicht würde sich ein Besuch nicht lohnen, gäbe es nicht an mehreren Stellen des an Nischen reichen Prunkbaus Wespennester.

Der Besuchermagnet Neuschwanstein ist auch bei Wespen beliebt.

Käufer für Wachsstöcke gesucht

30 sierpnia, 07:00, by admin

Unter einem Flohmarktstand in Pfronten finde ich in einem Drahtkorb mehrere Wachsstöcke. Die dünnen, oft kunstvoll gewickelten Kerzen dienten ursprünglich als Anzünder für Lampen und Kerzen. Einst waren solche Wachsstöcke ein beliebtes Geschenk. Aus Respekt vor dem Schenker lagen sie unnütz herum und wurden nie aufgebraucht. In unserem heutigen Halogen- und LED-Zeitalter wissen die Menschen erst recht nichts mehr damit anzufangen.

Mitnehmen oder nicht? Lieber nicht, denn das passt doch besser in ein Imkereimuseum. Wir wissen auch nichts damit anzufangen.

Vergessen: Imkerliches Kunstgewerbe aus dem 19. Jahrhundert.

Endlich im Urlaub!

30 sierpnia, 07:00, by admin

Am Morgen schlage ich die Allgäuer Zeitung auf und einige wenige Bienen auf einer schwarzen Wabe ohne Futter und ohne Brut dafür aber mit alten Schwarmzellen schauen raus. Ein Bild des Jammers! Die Tiere gehören einem Vorstandsmitglied des hiesigen Imkerverbands. Sie illustrieren einen Artikel über den Vorstoß von Imkern ein Verbot von bestimmten Insektiziden aus der Gruppe der Neonicotinoide bei der bayerischen Staatsregierung durchzusetzen.

So berechtigt dieses Ansinnen auch ist, aber in erster Linie sind es die Imker, die für die Gesundheit ihrer Bienen verantwortlich sind. Das heißt: Wabenhygiene, regelmäßige Durchsicht während der Schwarmzeit und bei Weisellosigkeit das Zusetzen einer Jungkönigin. Und wenn das und alles übrige mit der guten fachlichen Praxis übereinstimmt, dann darf man auch politische Forderungen aufstellen – aber nicht nach dem Motto: Ich lasse meine Bienen verwahrlosen und wenn sie tot sind, dann waren’s Pestizide.

Kein Ruhmes- für das Zeitungsblatt sind diese Bienen.

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